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Kompetenz, Aktualität und Praxisorientierung in individueller Dosierung

Konferenz: 5. Hamburger Datenschutztage

Übersicht

Konferenz: 5. Hamburger Datenschutztage

Termine:

Zeiten:

Preise:
Pre-Seminar: 390,00 €
1200,00 €*
*zzgl. MwSt.

Veranstaltungsort:
Hotel Hafen Hamburg
Seewartenstraße 9
20459 Hamburg


Jetzt anmelden!

Agenda zum Download

Datenschutz im Wandel!

new way or old way concept signpost hand drawing on blackboard

Herausforderungen – Chancen – Strategien

Manchmal steht man vor der Wahl, ob man neue Wege beschreitet oder ob man auf den gut eingelaufenen Pfaden bleibt. Ob man den Weg Richtung Datenschutz-Grundverordnung geht, ist keine Frage – ab dem 25. Mai 2018 gilt diese unmittelbar. Aber man kann sich aussuchen, wie man auf diesen Weg gelangen möchte und welche Chancen man in einer umfassenden Neu-Ausrichtung des Datenschutzes im Unternehmen sieht.

Wenn wir uns aufmachen zu einer Wanderung, dann bereiten wir diese vor. Wir planen die Tour, wir arbeiten an unserer Fitness, wir suchen uns möglicherweise eine Begleitung oder tauschen uns vorab aus, wir tragen passende Kleidung, wir informieren uns über die örtlichen Gegebenheiten, wir nehmen Proviant mit und wir starten rechtzeitig mit diesen Vorbereitungen.

Gehen wir die Umstellung auf eine neue gesetzliche Grundlage genauso an: wer seine Hausaufgaben nach dem BDSG gemacht hat, der ist gut im Training und auf den Hamburger Datenschutztagen wollen wir gemeinsam einen Schritt voran gehen.

Auch in diesem Jahr erwarten Sie nicht nur Vorträge von Experten, sondern auch eine hervorragende Plattform, um die praktische Umsetzung und die Vielzahl neuer Fragen mit den Experten und Kollegen zu diskutieren.

Wir freuen uns, Sie zu den 5. Hamburger Datenschutztagen vom 23. bis zum 24. März 2017 im Hotel Hafen Hamburg begrüßen zu dürfen.

 

Frühbucherpreis bis zum 15.02.2017: 1.050,- € zzgl. MwSt.

Achtung: Pre-Seminare können nur in Verbindung mit der Konferenz gebucht werden!



Weitere Informationen

  • Pre-Seminar: Die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten im Wandel
    • Die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten werden ab Mai 2018 nicht völlig andere sein, aber es gibt wesentliche Veränderungen, auf die der Datenschutzbeauftragte sich einstellen muss. Aus seinen erweiterten Aufgaben nach der DS-GVO ergibt sich eine Aufwertung seiner Position, und auch die Verantwortlichkeit des Datenschutzbeauftragten wird sich wandeln.

      Die EU-Datenschutzgrundverordnung besteht aus 99 Artikeln und 173 Erwägungsgründen. Bis zum Wirksamwerden im Mai 2018 sind auf nationaler Ebene in zusätzlichen Gesetzgebungsverfahren Anpassungen umzusetzen. Für die Unternehmen und Datenschutzbeauftragten stellen diese Änderungen in kurzer Zeit eine große Herausforderung dar.

      Der Datenschutzbeauftragte muss sich auf neue Betroffenenrechte einstellen. Er hat die Pflicht zur Beratung und Unterrichtung der Verantwortlichen, der Auftragsverarbeiter und der Beschäftigten. Außerdem überwacht er die Datenschutzcompliance, was einen stärkeren Kontrollansatz bedeutet als bisher. Hieraus ergeben sich wiederum Haftungsfragen, die ebenfalls in diesem Seminar erörtert werden.

      Grundlagen DS-GVO
      • DS-GVO im Vergleich zum BDSG
      • Anpassungsbedarf
      • Allgemeines Bundesdatenschutzgesetz
      • Rechtmäßigkeit der Verarbeitung
      • Datenschutzverstöße

      Der Datenschutzbeauftragte in der DS-GVO
      • Pflicht zur Bestellung
      • Stellung

      Aufgaben des Datenschutzbeauftragten
      • Hinwirken – Überwachen
      • Kontrollen durch den DSB
      • Das Standard-Datenschutzmodell
      • Beratung und Unterrichtung von Verantwortlichen, Auftragsverarbeitern und Beschäftigten
      • Auftragsdatenverarbeitung
      • Vorabkontrolle – Datenschutz-Folgenabschätzung
      • Rechte der Betroffenen
      • Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde
      • Überwachung und Sensibilisierung
      • Haftung

      Referentin: RAin Melanie Dörholt, IBS Schreiber GmbH


  • Pre-Seminar: Technik der Revision im Datenschutzmanagement
    • Schwachstellen im Datenschutz können schnell zu negativen Auswirkungen für das Unternehmen führen: von Imageschäden bis hin zu prozessualen Auseinandersetzungen. Daher ist es wichtig, auch den Datenschutz hinsichtlich der Umsetzung der präventiv wirkenden Hinweise und Schulungen und der nachgelagerten Kontrollen im Unternehmen zu prüfen. Noch soll der Datenschutzbeauftragte auf die Einhaltung der Datenschutzvorschriften „hinwirken“, nach der DS-GVO hat der Datenschutzbeauftragte aber die Pflicht zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften. Die Revision des Datenschutzes ist notwendig!

      Revision heißt „noch einmal hinsehen“ und impliziert, dass die Revision nicht in die betrieblichen Prozesse eingreifen darf. Nur dann ist ihre Objektivität gewährleistet. Die Kenntnis praktischer Prüfmethoden und das Grundwissen um den trivial erscheinenden, aber doch sehr komplexen Prozess „Prüfung“ sind elementare Voraussetzungen für effiziente und effektive Revision und auch für die Prüfung des Datenschutzes.

      Für die Kontrolle der Einhaltung aller Datenschutzvorschriften ist der betriebliche Datenschutzbeauftragte verantwortlich. Weiterhin überwacht er die ordnungsgemäße Anwendung der Datenverarbeitungssysteme, in denen personenbezogene Daten verarbeitet werden, und er ist Ansprechpartner für alle Fragen zu datenschutzrechtlichen und -technischen Themen. Dazu ist ein Prüfungsplan zu erarbeiten, der sich am Risikoniveau der Datenverarbeitungssysteme orientiert.

      Prüfungsplanung
      • Kategorisierung von Betriebsrisiken
      • Risikoorientierte Prüfungsplanung

      Prüftechniken
      • Einführung und Übersicht, Allgemeine Hilfsmittel
      • Erhebungstechniken zum Prüfobjekt für Soll-/ Ist-Aufnahmen
              • Interview, Sichtung von Unterlagen, Begehung
              • Vollerhebung von Daten, Daten-Scans
      • Messtechniken

      Notwendigkeit der Prüfung des Datenschutzes
      • Verpflichtungserklärung
      • Betriebsvereinbarung

      Prüfen der Datenverarbeitung
      • Auftragsdatenverarbeitung
      • Sicherheit und Datenverschlüsselung

      Prüfen der IT-Technik
      • Datenbanken
      • logische, physikalische, physische Sicherheit

      Berichterstattung
      • Zyklen, Struktur und Ziel
      • Geheimhaltung und rechtliche Komponenten

      Referent: Dr. Michael Foth, IBS Schreiber GmbH


  • Programm 1. Tag 23.03.2017
    • 09:00 Uhr     Empfang

      09:15 Uhr     Begrüßung und Eröffnung der Hamburger Datenschutztage durch den Vorsitzenden

      09:30 Uhr    Awareness, Sensibilisierung und Schulung

      Prof. Dr. Rainer W. Gerling, Max-Planck-Gesellschaft und Hochschule München

      Im Bereich Datenschutz und IT-Sicherheit können nicht alle potentiellen Probleme nur durch den Einsatz von Technik gelöst werden. Den Beschäftigten muss ein Bewusstsein für Datenschutz und IT-Sicherheit vermittelt werden. Datenschutz und IT-Sicherheit muss zu ihrem Thema, besser noch zu ihrem persönlichen Anliegen, werden. In dem Vortrag werden neben den Grundlagen auch konkrete erfolgreiche Beispiele für Maßnahmen vorgestellt.

      • Schulungskonzepte: eLearning vs. Präsenzschulung
      • Was sonst noch geht: Poster, Flyer und Co.
      • Zielgruppengerechte Maßnahmen: Personaler sind keine IT-ler
      • Social Engineering: zwischen Betroffenheit und Verärgerung
      • Auswirkungen der DS-GVO

      10:15 Uhr     Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 der DS-GVO, mit Bezug zum Standard-Datenschutz

      Martin Rost, Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein

      Der Referenzkatalog für Schutzmaßnahmen des operativen Datenschutzes ist Bestandteil des Standard-Datenschutzmodells (SDM), das 2015 von der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder für Prüfungen und Beratungen anzuwenden empfohlen wurde. Die Agenda:

      • Einführung in das Standard-Datenschutzmodell
      • Überblick zu den Referenzschutzmaßnahmen des SDM
      • Verbindung SDM <-> EU-Datenschutzgrundverordnung

      11:15 Uhr     Kaffeepause

      11:30 Uhr     Technische und organisatorische Maßnahmen in der Praxis

       Falk Hofmann, BERLINCOUNSEL Consulting GmbH

      Novellierungen des Datenschutzrechts auf nationaler und europäischer Ebene erfordern hin und wieder Anpassungen in Organisationen, Systemen, IT-Verfahren und Vertragsgestaltungen. Für die konsequente Ausrichtung des Datenschutzes an unternehmerischen und gesetzlichen Anforderungen ist deshalb ein effi zientes Vorgehen nötig. Dazu gehört die regelmäßige Prüfung des Datenschutz-Niveaus im Zuge von Datenschutzaudits. Der Vortrag gibt Anregungen zum Vorgehen beim Datenschutz-Audit und der risikoorientierten Ableitung fachlich korrekter und wirtschaftlich plausibilisierter technischer und organisatorischer Maßnahmen.

      12:30 Uhr     Mittagspause

      13:45 Uhr     Parallel-Vorträge

      1.1. – Datenübermittlung ins Ausland

      Silvia C. Bauer, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

      Globalisierung, internationale Konzernstrukturen, Cloudlösungen – seit vielen Jahren kommen Unternehmen nicht mehr umhin, Daten in Staaten außerhalb der Europäischen Union zu übermitteln. Die Rechtsprechung des EuGH zu Safe Harbor oder auch die kommende EU-DS-GVO machen dies nicht unbedingt leichter. Der Beitrag gibt praktische Tipps, wie Unternehmen mit den Fallstricken umgehen können.
      • Welche Spielregeln müssen Unternehmen beachten?
      • Joint Controller, Auftragsdatenverbeitung und Konzernprivileg u.ä.: Welche Änderungen ergeben sich aus der DS-GVO?
      • Update: Welche Rechtsgrundlagen gelten für den Transfer von Daten in die USA?
      • Letzter Ausweg: Deutsche Cloud?

      1.2. – Administration im Kreuzfeuer – Aufsichtspflicht und Überwachung vs. Datenschutz
      Sebastian Rohr, accessec GmbH

      Die Überwachung auf Anwendungen usw. ist zu einer Standardanforderung für Unternehmen geworden. Risiken vor allem durch nicht nachvollziehbare Aktivitäten von Administratoren
      werden unterschätzt. Daher ist es für alle Unternehmen wichtig, nachvollziehen zu können, welche Daten durch wen genutzt wurden. Auch mit Hinblick auf die kommende DS-GVO sind
      neue Nachweispfl ichten zu realisieren, die dem Interesse des Unternehmens gerecht werden müssen und trotzdem die Persönlichkeitsrechte der Administratoren zu wahren haben.
      Doch wie weit „kann man gehen“, wenn Datenschutz und Persönlichkeitsrechte angemessen berücksichtigt werden? Der Vortrag führt in die technischen Möglichkeiten ein und beleuchtet im Dialog mit dem Auditorium, wo die Grenzen der Überwachung liegen müssen!

      14:45 Uhr     Kaffeepause

      15:15 Uhr     Umgang mit sensiblen Daten nach der DS-GVO

      Dr. Thilo Weichert, Jurist und Politologe, Vorstandsmitglied Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V.

      Die Verarbeitung von sensiblen Daten, sog. besonderen Datenkategorien, sowie die Regulierung von Berufsgeheimnissen führt mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung zu keinen starken Veränderungen gegenüber der bisherigen Rechtslage. Doch wird die schon heute bestehende Verunsicherung z. B. beim Umgang mit Gesundheitsdaten durch eine neue Regelungsebene weiter verkompliziert. Der Vortrag gibt einen Überblick über die bestehende Rechtslage und über die mit der DS-GVO sich ergebenden Neuerungen.
      • Gesundheits- und Sozialdaten
      • Berufsgeheimnisse
      • Zwei-Schranken-Prinzip
      • Einwilligung

      16:15 Uhr     Kaffeepause

      16:30 Uhr     Podiumsdiskussion – Datenschutz-Grundverordnung: Top Five der „to do‘s“

      Dr. Friederike Gräfin von Brühl, Martin Rost, Silvia C. Bauer, Prof. Dr. Rainer W. Gerling, Dr. Thilo Weichert

      17:15 Uhr     Ende des 1. Tages

      18:30 Uhr     Hamburger Abend


  • Programm 2. Tag 24.03.2017
    • 08:30 Uhr     Empfang

      09:00 Uhr     IT-Sicherheit und Datenschutzaspekte für den Webserverbetrieb

      Christian Schülke, Berater für Netzwerk-, Internet- und Informationssicherheit

      Webbasierte Dienste werden immer bedeutender und die dort erfassten und verarbeiteten Daten immer sensibler. Angriffe auf Webserver nehmen an Zahl und technischer Finesse immer stärker zu.

      Um Angriffe frühzeitig zu erkennen und abzuwehren, existieren unterschiedliche Ansätze. Allen ist gemein, dass
      • Systeminformationen,
      • Logdateien und
      • Datenverkehr
      ausgewertet werden, um daraus Rückschlüsse auf bösartiges Verhalten ziehen zu können.

      10:00 Uhr     Kaffeepause

      10:15 Uhr     Parallel-Vorträge

      2.1. – Datenschutz für Websites

      Prof. Niko Härting, HÄRTING Rechtsanwälte

      Datenschutzbestimmungen sind ein fester Bestandteil jeder professionellen Website. Und sie sind immer häufi ger das Ziel von Abmahnungen. Seit der jüngsten Reform des Unterlassungsklagengesetzes können insbesondere Verbraucherschutzverbände bei Datenschutzverstößen abmahnen und klagen. Wasserdichte Datenschutzbestimmungen kann es nur geben, wenn auch die Datenverarbeitung gesetzeskonform ist. Im Mai 2018 tritt die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft.
      Bis dahin muss die Datenverarbeitung in allen Unternehmen den neuen gesetzlichen Anforderungen genügen.

      • Datenschutzbestimmungen: Was ist zu beachten?
      • Welche Änderungen bringt die DS-GVO?
      • Was ist bei Analysetools und Social Plugins zu beachten?
      • Wie lässt sich Compliance beim Datenschutz verwirklichen?

      2.2. – Aufbewahren und Löschen

      Prof. Dr. jur. Ralf Bernd Abel, Rechtsanwalt

      Jedes Unternehmen verarbeitet und speichert tagtäglich eine zunehmende Menge personenbezogener Daten. Pausenlos wachsen die Datenbestände, und nicht selten wuchern sie. Manche dieser Daten müssen aufbewahrt werden, andere dagegen dürfen nicht unbegrenzt gespeichert werden. Das Unternehmen muss einerseits Aufbewahrungsfristen
      beachten, aber andererseits seiner gesetzlichen Löschpfl icht nachkommen. Welche Regeln gelten derzeit noch, und welche neuen Bestimmungen werden zukünftig zu beachten sein?
      Dieser Vortrag geht deshalb auf folgende Aspekte bei nichtöffentlichen Stellen ein:

      • Aufbewahrungsfristen
      • Pfl icht zur Löschung / Anspruch auf längerdauernde Speicherung
      • Nachweisbarkeit
      • Änderungen durch die DS-GVO

      11:15 Uhr     Kaffepause

      11:30 Uhr     Privatwirtschaft und Datenschutzbehörden – Partner oder Gegner?

      Prof. Dr. Dieter Kugelmann, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz

      Die Datenschutzgrundverordnung erlegt Datenschutzbehörden und privaten Verantwortlichen vielfältige Verpfl ichtungen der Kooperation auf. Darüber hinaus eröffnet sie Möglichkeiten der Kooperation und enthält auch Vorgaben für ein gemeinsames Vorgehen mit dem Ziel, Datenschutz zu gewährleisten. Die Aufsichtsbehörden nehmen zugleich die Rolle von staatlichen Partnern ein. Die einschlägigen Rollenbeschreibungen sind anhand von Regelungen der Datenschutzgrundverordnung zu prüfen, die differenzierende Ansätze beinhalten.
      • Einfl uss des Marktortprinzips
      • Zertifi zierungen und Auditierungen
      • Datenschutz als Wettbewerbsvorteil
      • Meldepfl ichten
      • Sanktionen

      12:30 Uhr     Mittagspause

      13:45 Uhr     Der Datenschutzbeauftragte zwischen Handeln und Haften im Lichte der DS-GVO

      Peer Lambertz, Berater und Rechtsanwalt

      Die DS-GVO stellt nicht nur neue Herausforderungen an Unternehmen. Auch die Rolle des Datenschutzbeauftragten wird durch die DS-GVO neu defi niert. Vor dem Hintergrund gestiegener Dokumentations- und Nachweispfl ichten auf der einen Seite und erheblich gestiegener Bußgelder auf der anderen müssen die Aufgaben und Zuständigkeiten zwischen Unternehmensleitung und Datenschutzbeauftragtem neu ausgerichtet werden:
      • Welche Anforderungen stellt die DS-GVO an das betriebliche Datenschutz-Management-System?
      • Welche Konsequenzen drohen bei Verletzung der DS-GVO-Pfl ichten?
      • Welche Rolle nimmt der Datenschutzbeauftragte nach der DS-GVO wahr?
      • Welche DS-GVO-Aufgaben erwarten den Datenschutzbeauftragten?
      Im Vortrag werden diese Fragen im Lichte der DS-GVO anhand des in Management-Systemen üblichen „Plan-Do-Check-Act“/ PDCA-Zyklus näher beleuchtet und mit Beispielen vertieft.

      14:15 Uhr     Podiumsdiskussion – Aktuelle Chancen und Risiken für den Datenschutz

      Peer Lambertz, Prof. Dr. jur. Ralf Bernd Abel, Prof. Niko Härting, Prof. Dr. Dieter Kugelmann

      ca. 15:30 Uhr     Verabschiedung – Konferenzende


  • Referenten
    • Prof. Dr. jur. Ralf Bernd Abel

      Prof. Dr. Ralf Bernd Abel ist Rechtsanwalt in Hamburg, Datenschutzbeauftragter und Sachverständiger. Er befasst sich in seiner beratenden und gutachterlichen Tätigkeit schwerpunktmäßig mit Informations- und Datenschutzrecht. Prof. Abel berät Unternehmen, Verbände und Institutionen bei allen datenschutzrechtlichen Fragen sowohl im Alltagsgeschäft als auch konzeptionell und strategisch im Hinblick auf künftige Entwicklungen im deutschen, europäischen und internationalen Datenschutz.

      Silvia C. Bauer

      Silvia C. Bauer ist Rechtsanwältin und Partnerin der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind das Datenschutzrecht sowie datenschutzrechtliche Compliance. Sie ist als externe Datenschutzbeauftragte sowie Konzerndatenschutzbeauftragte bei diversen Unternehmen bestellt und führt auf nationaler und europäischer Ebene Datenschutzaudits durch. Zudem tritt sie regelmäßig zu den Themen Datenschutz und datenschutzrechtliche Compliance in namhaften Fachveranstaltungen als Rednerin auf und hat als Autorin umfassend in diesen Bereichen veröffentlicht.

      Prof. Dr. Rainer W. Gerling

      Prof. Dr. Rainer Gerling studierte Physik. Er war über 20 Jahre Datenschutzbeauftragter und ist seit 2006 IT-Sicherheitsbeauftragter der Max-Planck-Gesellschaft Seit 2012 ist er stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V. (GDD). Zudem ist er Mitglied des Herausgeberbeirats der Zeitschriften „Datenschutz und Datensicherheit (DuD)“ und „IT-Sicherheit“, sowie Mitglied des Verwaltungsrates und des Ausschusses für Recht und Sicherheit (ARuS) des DFN-Vereins. Er lehrt Datenschutz und IT-Sicherheit an der Hochschule München.

      Prof. Niko Härting

      Prof. Niko Härting studierte an der Freien Universität Berlin, 1996 gründete er HÄRTING Rechtsanwälte. Er ist u.a. Mitglied im Informationsrechtsausschuss des Deutschen Anwaltvereins, ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften IT- und IP-Rechtsberater sowie Kommunikation&Recht, Mitglied der Schriftleitung von Computer und Recht sowie Herausgeber der Zeitschrift PinG – Privacy in Germany. Seit 2012 ist er Honorarprofessor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, an der er – neben der Freien Universität - ebenfalls seit 1991 Lehrbeauftragter ist. Er ist Autor zahlreicher Publikationen (u.a. Internetrecht, Verlag Dr. Otto Schmidt, 5. Auflage 2014).

      Falk Hofmann

      Falk Hofmann verfügt über langjährige Berufserfahrung in den Bereich System und Netzwerktechnik sowie IT-Sicherheitsberatung, u.a. bei den Unternehmen CISCO Systems und Novell. Er hat Zertifizierungen als ISO27001 Auditor, Datenschutzbeauftragter und ITIL Service Manager. Tätigkeitsschwerpunkte in den letzten Jahren sind die Beratung, Prüfung und Schulung in den Bereichen Informationssicherheit, Datenschutz und Risikomanagement.

      Prof. Dr. Dieter Kugelmann

      Prof. Dr. Dieter Kugelmann ist seit 1. Oktober 2015 der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz. Er ist Professor für Öffentliches Recht und Europarecht an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster.

      Peer Lambertz

      Peer Lambertz ist selbstständiger Berater, Rechtsanwalt, Autor und Dozent. Zuvor war er bei T-Systems als Senior Security & Privacy Manager tätig, als Consultant in der IT-Unternehmensberatung, als Projekt- und Account Manager im Agenturumfeld für neue Medien und als Anwalt mit Schwerpunkt im Internet-Recht.

      Sebastian Rohr

      2001 erhielt Sebastian Rohr seinen Abschluss als Wirtschaftsingenieur an der TU Hamburg-Harburg. Über Stationen als Sicherheitsberater bei der Siemens AG, Forscher für Netzwerksicherheit im Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnik (SIT) sowie als Solution Strategist für die Sicherheitslösungen von CA (Computer Associates) kam Herr Rohr als Chief Security Advisor zu Microsoft. Nach seiner Tätigkeit bei Microsoft gründete er 2007 die accessec GmbH.

      Martin Rost

      Martin Rost, ist seit 1999 als Mitarbeiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein tätig, aktuell stellvertretender Leiter des Technikreferats, Schwerpunkte: Theorie und Praxis eines modernen operativen Datenschutzes.

      Christian Schülke

      Christian Schülke ist seit 1988 als Berater für Netzwerk-, Internet- und Informationssicherheit tätig. Er gilt als renommierter Experte bundesweit. Sein Schwerpunkt liegt auf der strategischen Beratung und Konzeption zur Absicherung gegen Cyber-Gefahren und elektronischer Wirtschaftsspionage. Gezielt zeigt er zum Beispiel Risiken und mögliche Schadensszenarien in anschaulichen Live-Hacking-Demonstrationen auf. Christian Schülke ist in verschiedenen Expertengruppen beratend oder leitend tätig, verfasst Fachbeiträge und referiert auf Konferenzen sowie internationalen Veranstaltungen.

      Dr. Thilo Weichert

      Dr. Thilo Weichert, Jurist und Politologe, Netzwerk Datenschutzexpertise, Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für Datenschutz e. V. (DVD), seit 1982 Tätigkeiten als Rechtsanwalt, Politiker, Hochschuldozent, Justiziar und Publizist in Freiburg/Brsg., Stuttgart, Dresden und Hannover, 1991 Berater der Bürgerkomitees zur Aufl ösung der Staatssicherheit, 1992 bis 1998 Referent beim Landesbeauftragten für Datenschutz Niedersachsen, von 2004 bis Juli 2015 Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein und damit Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) in Kiel, zuvor von 1998 als stellv. ULD-Leiter.

      Dr. Friederike Gräfin von Brühl

      Dr. Friederike Gräfin von Brühl ist Rechtsanwältin und Partnerin im Berliner Büro von K&L Gates und Mitglied der Praxisgruppe Telekommunikation, Medien und Technologie mit dem Schwerpunkt IP/IT. Sie berät Ecommerce-, Software- und Technologieanbieter sowie Unternehmen aus der Kunst- und Medienbranche, insbesondere bei komplexen Lizenzverträgen, Transaktionen und Rechtsstreitigkeiten. Neben dem IT- und Datenschutzrecht decken ihre Erfahrungen im Recht des geistigen Eigentums das gesamte Spektrum des Urheber-, Marken- und Wettbewerbsrechts ab.


  • Partner-Hotel(s)
    • Hotel Hafen Hamburg / Konferenz-Special

      Seewartenstraße 9
      20359, Hamburg

      +49 (0) 40 / 31 11 39 - 0
      +49 (0) 40 / 31 11 9 - 70 601
      www.hotel-hamburg.de

      Preise

      Einzelzimmer inkl. Frühstück: 99,00 €
      Doppelzimmer inkl. Frühstück: 119,00 €


      Alle Hotelpreise sind inkl. MwSt.

      Bei den genannten Hotelpreisen handelt es sich um IBS-Sonderkonditionen. Diese werden NUR bei direkter Buchung über die IBS Schreiber GmbH angeboten. Die Übernachtungskosten werden Ihnen direkt vom Hotel in Rechnung gestellt.



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Anmeldung

Konferenz: 5. Hamburger Datenschutztage


Hotelbuchung: Ja Nein

Teilnahme am Pre-Seminar? Ja Nein

IBS Schreiber GmbH

Anschrift
Zirkusweg 1
20359 Hamburg

+49 40 696985-0
+49 40 696985-31
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